Mädchen sorgen für MMS-Erfolg [1]

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Fakten und Zahlen [2]

Dass der "Multimedia Messaging Service" (MMS) in Norwegen ein ökonomischer Erfolg wurde, verdanken die im Lande ansässigen Telefongesellschaften Telenor und Netcom in erster Linie den jungen Frauen zwischen 16 und 19 Jahren.
Während ihre Altersgenossen etwa eine MMS aller 14 Tagen senden, schicken sie einer Untersuchung von Telenor [3] zufolge aller drei Tage eine Bildmeldung. Dabei geht es ihnen in erster Linie um soziale Interaktion: Junge Frauen holen sich per MMS den Rat der Freundinnen zu einer Anschaffung ein, fotografieren Sonnenuntergänge, um sie als "Ich denke an Dich"-"Geschenk" zu versenden oder schießen Fotos "süßer Jungs", um diese weiterzugeben.



Tatsächlich zeigt eine andere Untersuchung der Forscherin Berit Skog von der NTNU Trondheim, dass die jungen Frauen wesentlich öfter Personen ohne deren Einwilligung fotografieren als dies die jungen Männer tun.



Für jene spielen kurze SMS mit praktischem Nutzen -- etwa eine kurze Antwort wie Ja, Nein oder OK -- die größte Rolle. Denn auch beim Texten gehen die jungen Frauen eher in epische Breite -- und legen mehr Wert auf Rechtschreibung.



Bei der MMS-Nutzung weisen die Telenor-Zahlen übrigens auch in den Altersgruppen 13--15 und 25--34 signifikate geschlechtsspezifische Unterschiede [4] zu Gunsten der Frauen auf, während Frauen und Männer Anfang bis Mitte 20 das Medium im gleichen Ausmaß nutzen.

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Links
  1. http://www.technixen.net/News/81/
  2. http://www.technixen.net/
  3. http://www.aftenposten.no/nyheter/nett/article884280.ece
  4. http://cache.aftenposten.no/multimedia/archive/00227/0510MMS_227507a.gif
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