Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE [3]) hat seine "VDE-Ingenieurstudie 2005" [4] vorgelegt.
Danach werde in den nächsten Jahren die Nachfrage nach IngenieurInnen der Elektro- und Informationstechnologie aufgrund des Innovationstempos und den sich wandelnden Anforderungsprofilen in der Branche weiter steigen. Bereits jetzt könnten 20 Prozent der VDE-Mitgliedsunternehmen ihre offenen Stellen nicht mehr qualifiziert besetzen, insbesondere in der Forschung und Entwicklung sowie im IT-Bereich der Firmen.
Im internationalen Vergleich stellt die VDE-Studie für Deutschland einen relativ geringen Anteil von StudentInnen in den Ingenieurstudiengängen insgesamt sowie einen vergleichsweise niedrigen Frauenanteil bei den Studierenden fest. Traditionell sind Frauen in den technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen unterrepräsentiert. Im Wintersemester 2004/2005 lag ihr Anteil in der Fächergruppe Mathematik-Naturwissenschaften bei 36%, in den Ingenieurwissenschaften bei 21%. In den Studienfächern Informatik und Elektrotechnik stagniert er seit längerem bei 18% bzw. unter zehn Prozent.
Eine eingehendere Bestandsaufnahme zum Fachkräftemangel in der IT, die auch weitere Quellen heranzieht, findet sich in der GULP - Knowledge Base: "Wo bleibt der IT-Nachwuchs?" [5] aus dem ich hier zitiert habe und den ich zum vollständigen Lesen empfehle.
Außerdem könnt ihr in unserer Umfrage [6] hier bei TechNixen.net mitteilen, was euch ggf. vom Studium der Informatik abgehalten hat.
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