Newsbeiträge
Fakten und Zahlen
Auch bei der PC-Nutzung als solcher haben die ausländischen Mädchen die Nase vorn: Sie programmieren häufiger oder arbeiten öfter mit Bildbearbeitungsprogrammen, obwohl nur 83 Prozent von ihnen einen PC zu Hause haben (gegenüber 94 Prozent der norwegischen Mädchen).
Leila Torgersen erklärt sich diese Unterschiede einerseits damit, dass ausländische Eltern oft stärker darauf achten, dass ihre Töchter fleißig in der Schule sind, andererseits verbringen sie mehr Zeit zu Hause als die gleichaltrigen Norwegerinnen. Für Mädchen aus strengen islamischen Elternhäusern stellt das Internet zudem einen Fluchtweg dar, zumal es erlaubt, Argumente gegen deren traditionelle Haltungen zu finden und trotzdem eine gute Muslima zu sein. Speziell der länderübergreifende Chat mit anderen Jugendlichen aus der eigenen Ethnie biete hier Identifikationshilfen.
Migrantinnentöchter besser am PC
Obwohl sie seltener einen PC und Internetzugang zu Hause haben, warten Mädchen aus Einwandererfamilien mit besseren Rechnerkenntnissen auf und nutzen das Internet häufiger als ihre "eingeborenen" Mitschülerinnen. Zu diesem überraschenden Schluss kommt eine Studie des norwegischen Forschungsinstituts für das Heranwachsen, Wohlfahrt und Altern.
Unter dem Titel "Der digitale Alltag von Jugendlichen" kommt die Psychologin Leila Torgersen zu der Erkenntnis, dass 26 Prozent aller Mädchen mit Migrantinnenhintergrund jeden Tag das Internet als Informationsmedium nutzen, während es bei den norwegischen Mädchen nur 20 Prozent sind, obwohl letztere mit 82 Prozent deutlich öfter über einen heimischen Internetzugang verfügen als die jungen ausländischen Frauen (68 Prozent). Mädchen aus osteuropäischen Familien stellen dabei die Gruppe mit der schlechtesten Internetabdeckung zu Hause. Nur beim Musikdownload überflügeln die Norwegerinnen die Töchter im Ausland geborener Eltern.Auch bei der PC-Nutzung als solcher haben die ausländischen Mädchen die Nase vorn: Sie programmieren häufiger oder arbeiten öfter mit Bildbearbeitungsprogrammen, obwohl nur 83 Prozent von ihnen einen PC zu Hause haben (gegenüber 94 Prozent der norwegischen Mädchen).
Leila Torgersen erklärt sich diese Unterschiede einerseits damit, dass ausländische Eltern oft stärker darauf achten, dass ihre Töchter fleißig in der Schule sind, andererseits verbringen sie mehr Zeit zu Hause als die gleichaltrigen Norwegerinnen. Für Mädchen aus strengen islamischen Elternhäusern stellt das Internet zudem einen Fluchtweg dar, zumal es erlaubt, Argumente gegen deren traditionelle Haltungen zu finden und trotzdem eine gute Muslima zu sein. Speziell der länderübergreifende Chat mit anderen Jugendlichen aus der eigenen Ethnie biete hier Identifikationshilfen.
Weitere Beiträge in Fakten und Zahlen:
- Die Anzahl weiblicher IT-Azubis fiel um 30% (von gap am 26. Mär 2009)
- Freie und offene Software bietet wirtschaftliche Chancen für Europa (von gap am 15. Jul 2007)
- Situation von Frauen im IT-Projektmarkt (von gap am 07. Jul 2006)
Rating
Bislang noch keine Bewertung erfolgt

Noch keine Kommentare vorhanden.
Nur angemeldete Benutzer dürfen kommentieren. Registrierung oder Anmeldung.